Wie funktionieren LIP Antifriction Coatings?

Alle LIP Antiknarz-Mittel, außer PEOX und AC602, haben ein 'Polymer-Rückgrat': bzw. einen Acryl, Polyurethan oder Polyester Binder, der sich durch die physikalische Adhäsion und/oder eine chemische Vernetzung mit der Oberfläche verbindet. Dieses Rückgrat bindet Teilchen an der Oberfläche wie PE-, PTFE-, Polysiloxan Partikel oder Kugeln, die auf Grund ihrer Dichte, Form, Größe, Verteilung, Elastizität und/oder molekularen Struktur, die Reibkräfte und Anhaftung reduzieren. Auf diese Weise werden Störgeräusche verhindert.


Wie wichtig ist die Härte einer Beschichtung?

Ein hartes Rückgratpolymer kann einem sehr hohen Druck wiederholt widerstehen, der z.B. durch eine harte Spitze oder Kante ausgeübt wird, ohne zu reißen oder abzublättern. Solch ein Polymer kann aber nicht gebogen, gestreckt oder zusammengedrückt werden, ohne dass es bricht bzw. reißt.

Eine Multifunktionelle-Beschichtung wie F27 kann die meisten Geräusche, die im Fahrzeug im niedrigen bis mittleren Druckbereich zwischen Kunstoffen, Folien, Lack und Leder im Fahrzeug aufkommen, langfristig verhindern. Solche Allzweckbeschichtungen haben jedoch Ihre Grenzen.

Wo Unsichtbarkeit und hohe Flexibilität gefragt werden, ist AC 612/21 effizient und langlebig.
Diese Beschichtung wird in vielen Fahrzeugen auf Leder und Kunstlederflächen wie Armlehnen-, und Sitzseiten eingesetzt.

AC644-W ist ideal für Getränkehälter-Schienen, in Tonneaux-Roller, Jalousien oder wo eine gleitende Funktion gefragt ist.


Wie wichtig ist die Beschichtungs-Filmstärke?

Ein dicker Film ist manchmal ein Vorteil und manchmal ein Nachteil.

Eine Gleitbeschichtung hat drei wichtige Charakteristika.

1. Haftung: wie stark haftet die Beschichtung auf einem Material.

2. Kohäsion: wie stark ist die interne Bindung und Vernetzung der Polymer-Ketten der Beschichtung.
(Wie viel Biegung bzw. Dehnung hält sie stand bevor sie reißt?)

3. Oberflächen Reibwerte: Diese entstehen aus einer Kombination mehrerer Faktoren wie Fließverhalten beim Trocknen (d.h. wie gleichmäßig die Beschichtung verteilt ist), wie glatt oder rau, wie punktelastisch die Beschichtung ist und wie schnell sie wieder ihre ursprüngliche Glätte nach einer Deformation erreicht.

Eine dicke Beschichtung ist sichtbarer, i.d.R. weniger flexibel, trocknet langsamer und kann sich im Faltenbereich bei flexiblen Materialien vom Substrat trennen.

Eine dünne Beschichtung ist weniger sichtbar und flexibler, kann aber unter höherem Anpressdruck beschädigt werden.

Ein Mehrzweckprodukt wie F 27 verbindet Charakteristiken wie Flexibilität und Stärke.
In manchen Situationen ist jedoch eine Spezialbeschichtung notwendig. Produkte wie F 20 und AC 644-W können hohem Druck widerstehen, auch wenn sie dünn aufgetragen wurden.

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Warum gibt es so viele verschiedene Lacke?
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